DIE PERLE AUF EUROPA

KUGELROTH IM VOGTLAND
AM DREILÄNDERECK BAYERN - BÖHMEN - SACHSEN
 

Diesem ersten Gebäude, welches auch dem damaligen Bür-germeister von Tiefenbrunn als Amtstube diente, folgte der Bau weiterer Scheunen, Ställe und Wirtschaftsräume. Diese jedoch sind allesamt bis heute aus den unterschiedlichsten Gründen verloren gegangen. Geblieben ist der ´Alten LPG` nur der langgezogene Hauptbau, welcher in diesem hier be-schriebenen aktuellen Projekt nun den Namen ´Haus Kugel-roth` trägt. Durch dieses bekam das Dorf überhaupt erst ei-nen Mittelpunkt, denn alle anderen Häuser gruppieren sich um dieses ´Alte LPG`-Anwesen. In den 1950er Jahren ka-men die militärischen Grenzanlagen dazu: Etwa 500 Meter entfernt steht der große Kontrollturm an einer Anhöhe ober-halb des geopolitischen Dreiländereckes. Zaunanlagen sind längst rückgebaut, doch entdeckt man hier und dort noch die Kennzeichen der deutsch-deutschen Militärgeschichte. Allerdings bis heute deutlich sichtbar sind, nochmals mehre-re hundert Meter weiter, der PKW-Sperrgraben und der Ko-lonnenweg, welcher, beinahe vollständig erhalten, von hier ab bis zum Timmendorfer Strand an der Ostsee sich auf 1388 Kilometer länger durch das vereinte Deutschland schlängelt. Entlang diesem entstand das ´Grüne Band`, dem Natur-schutzgebiet, welches in Kugelreuth seinen Anfang (oder sein Ende) nimmt.

An der südwestlichen Ecke des Hauptgebäudes wurde bereits das Fundament für einen Venusturm freigelegt. Dem gegenüber, an der Südostecke, ist eine nach Marskräften ausgerichtete kosmische Antenne angedacht. Dazwischen wurde eine fünf mal fünf Meter große Lichtöffnung mit Log-gia geschaffen. Im Bestand befindet sich außerdem das ehemalige Milchpumphäuschen, welches mit einer Brücke zum Haupthaus verbunden und als Gartenbar umfunktioniert werden soll. Direkt daneben liegt eine Bushaltestelle auf dem Anwesen - ein dahinter angelegter Kastaniengarten wächst derzeit als natürlich überdachte Bewirtungsfläche heran. Unterhalb der Brücke entsteht die Toreinfahrt in den Innenhof, die weiter zum Plfanzhaus, zum überdachten Holzplatz und zur Außenbadeanlage führt.

Das dem Pflanzhaus anschließend angelegte Feld zur Grundversorgung der Hausgemeinschaft mit Gemüse und Kräutern wird im Osten durch ei-nen unterirdischen, natürlichen Bachlauf und einem Abwasserkanal begrenzt auf welchen sich ein Weg in Nordsüdrichtung zur Abwasserkläran-lage der öffentlichen Wasserklärung bahnt. Nördlich davon ist der Löschteich des Ortes und südlich der biologische Klärteich. Das am Ende die-ses Klärvorganges gereinigte Wasser entkommt dem Ort im Erlenbach in Richtung Dreiländereck, das nach einem Lauf von gut einem Kilometer in die südliche Regnitz (und im Weiteren in die Saale, Elbe und endgültig in die Nordsee) mündet.

Auf der anderen, östlichen Seite dieser Wasserader sind auf dem Grundstück der ´Alten LPG` ein Parkplatz und ein Halbrunddamm inklusiv ei-ner, im Zentrum dieser durch Weissdornbüsche eingefassten Gartenanlage, geplanten Glasbühnenpyramide. Darunter ist, in der Art eines Natur-theaters, der Veranstaltungsort für Lesungen, Diskussionen und Seminare der FreieUni.De, Freie Universalität für Symbolik & Kunst. In südli-cher Richtung folgen dieser Bühne weitere Nutzanlagen, wie z.B. der Kinder- und Jugendhort mit Kletteranlage, Baumhaus und Werkstattturm, das Wasserpflanzenareal, die Obstwiese oder das wilde Beerengestrüpp. Von dort aus führt ein Weg, vorbei an einem Eichenhain, über eine Bachwiese und einem Feld zum einstigen Kolonnenweg der NVA. Dort beginnt das ´Grüne Band` und ein spannender Ausflug zum Dreiländer-eck.

Zentrum für Symbolik & Kunst


Mitten in Europa am Dreiländereck Bayern-Böhmen Sachsen gelegen befindet sich ein Ort auf einer Hochfläche zwischen der Oberen Saalemul-de und dem Weißen Elstertal.


Der Name dieser Ortschaft : Kugelreuth


Es ist auf erstem Blick ein unauffälliges Straßendorf in einem unwirtlich wirkenden Landstrich im Oberen Vogtland unweit der bayrischen und der tschechischen Grenze im Südwestzipfel von Sachsen. Es ist dem Dorf Tiefenbrunn zugeteilt, welches wiederum zur Gemeinde Eichigt gehört.

Wir setzen in einem EURO-Projekt einer Mondlandschaft die Perle auf !


Hinter diesem Slogan steckt nicht nur spaßhalber eine ernst gemeinte Botschaft, sondern vielmehr die Summe der Qualität einer geomantischen Studie, eines künst-lerischen Recyclingprojektes, der Wiederarbeitsaufnahme einer ´Alten LPG`, eines literarischen Vereinigungsprozesses, eines geschichtsträchtigen Grenzortes, einer prosperierenden vogtländischen Tourismusbranche und eines atemberaubendem Naturschauspieles am Anfang und am Ende des ´Grünen Bandes` - dem alles ver-einigenden Schutzgebiet Mitten in Europa entlang der ehemaligen Grenze zwi-schen dem einstig politisch gespaltenen Europa.

Doch ein weiteres Hinsehen lohnt sich, denn dieses Dorf vereint in vielerlei Hin-sicht außergewöhnliche Symbolik und üppige, weitverzweigte Naturlandschaft. Um dies zu verdeutlichen verwendet das Unternehmen der FreieUni.De die Stilmit-tel der transformativen und ästhetischen Kunst. Interessanterweise nur mit ihren ei-genen finanziellen Möglichkeiten. Jedoch mit ehrenamtlicher Hilfe vieler Bürger-Innen, einigen Vereinen und der Administration.

       I. Die HISTORIE eines unscheinbaren Ortes


Eine Zusammenfassung: In einem Gebiet in dem viele verschiedene Ethnien und Sprachgruppen aneinander stießen, stoßen und stoßen werden verläuft eine Grenze zwischen dem bayrischen, böhmischen und sächsischen (ferner auch thüringischen) Einflussbereich. Sie teilt eine einheitli-che Landschaft, die aus der Sicht der Geowissenschaft zusammengehören müsste. Dieses Paradoxon wird allerdings dann umgangen oder ge-schwächt, wenn die Verwendung des länderübergreifenden Namens ´Vogtland` als stattgegeben etabliert ist. Das Vogtland umfasst nämlich die natürlichen Gegebenheiten dieses Fleckens der Erde: Das Gebiet zwischen dem Erzgebirge im Osten, dem Fichtelgebirge im Süden und des Thüringer Waldes im Westen und der Oberen Saale und des Weißen Elstertales, den beiden Elbzuflüssen im Norden.

Und genau am Beginn dieses Mittelgebirgsrücken liegt der Ort Kugelreuth auf 600 Meter über ´Normal Null`. Einstmals gab es hier viele typisch vogtländische Bauerngehöfte. Die meisten von diesen fielen aber der militärischen Grenzziehung zum Opfer, denn dafür wurden hier ganze Dör-fer dem Erdboden gleich gemacht. Kugelreuth selbst kann noch zwei dieser Art der Bauernhöfe sein Eigen nennen. Sie liegen in etwa 500 Meter voneinander getrennt. Zwischen diesen beiden Gebäuden stehen bis heute, die von Grund auf sanierten Grenz-, bzw. Zollhäuser des ehemaligen Sächsischen Königreiches. Jedes dieser Häuser in seinem für hiesig untypischen Baustil, jedoch in allem Glanze: Zwei mit Backsteinen gemauer-ten Walmdachhäusern, die eher an den norddeutschen Baustil erinnern und eines, welches einem Seehaus in Mecklenburg gleicht, da die Dachflä-che über einem quadratischen Hausgrundriss steil bis beinahe auf die Erde zeigt.

Der Gebäudekomplex, der, aus dieser losen Ansammlung verschiedener Haustypen, letztendlich eine dörfliche Einheit entstehen liess, nennt sich die ´Alte LPG` von Kugelreuth, einem ehemaligen Ableger der Landwirtschaftlichen Produk-tions-Genossenschaft von Bobenneukirchen. Das besondere dieser LPG besteht darin, dass sie vermutlich als die erste LPG nach dem Zweiten Weltkrieg noch vor der Gründung der DDR (Deutsche Demokratische Republik) zusammen mit Bauern und Handwerkern aus allen umliegenden Dörfern geplant und anschliessend gebaut wurde. Die umliegenden Dörfer lagen auch im böhmischen und bayrischen Staatsge-biet. Doch der Erstbau wurde entweder 1948 oder 1949 fer-tiggestellt, dem Jahr der Gründung der DDR. Und fiel somit, ab da an, nur noch der sächsischen Administration zu.

II. Das ´GRÜNE BAND` und die umliegenden Naturparks- und schutzgebiete


Exemplarisch und unter anderen auch Namen gebend für das Vorhaben ´Die Perle auf Europa` steht das Naturschutzgebiet um den Zinnbach und der südlichen Regnitz in Tschechien. Dort wird bereits in einem Europrojekt das natürliche Vorkommen der Flussperlmuschel unter staatlichen Schutz gestellt. Der aufmerksame Beobachter kann selbst am Dreiländereck diese Vorkommen bezeugen. Und spätestens dann fällt einem der Artenreichtum von Flora und Fauna in diesem Gebiet auf.

Das ´Grüne Band`, eine 1989 in Hof an der Saale gegründete, gesamtdeut-sche Naturschutzinitiative, ist mittler-weile ein internationales Naturschutz-projekt; denn eigentlich bezieht es sich nicht nur auf den Verlauf der deutsch-deutschen Grenze, sondern gänzlich auf die Grenzziehung zwischen dem einst geteilten Europa vom Eismeer im Norden und dem Schwarzen Meer im Süden auf einer Gesamtlänge von 12500 Kilometer. ´The Green Belt` hat somit auch den Charakter einer welt-weit einmaligen Initiative mit kultur- und naturhistorischer Bedeutung.

Des Weiteren bettet sich das Gebiet um den Ortsteil Kugelreuth, und darü-ber hinaus, das der umliegenden Gemeinden zwischen mehreren ge-schützten und weitaus bekannten Na-turparks in allen umgebenden Län-dern; so in Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen. Diese sind allesamt in einem Radius von wenigen Kilometern erreichbar oder direkt ein Bestandteil:

Naturpark Fichtelgebirge, Erzgebirge/Vogtland, Thüringer Wald/Frankenwald und die Böhmischen Naturparks sind wichtige Bestandsgebiete des Schutzes üppiger Tier- und Pflanzenvielfalt, aber auch geologischer Phänomene.

III. Tourismus in diesem Gebiet zwischen Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen


Kugelreuth liegt im Zentrum der Metropolen Nürnberg, Prag und Leipzig und ist deshalb von allen Seiten schnell erreichbar: So gibt es mehrere Autobahnen, Bahn- und Buslinien, sowie Internationale Flughäfen, die diese Region in die moderne Zivilisation einbinden. Es sind zahlreiche Tourismusverbände, die sich diese günstige Verkehrslage in Verbindung mit der Attraktivität der Naturlandschaft und die daraus resultierenden touristischen Möglichkeiten zu nutze machen. Das Vogtland zum Beispiel ist inzwischen eine der meist besuchten Wandergegenden in Deutsch-land. Dazu gibt es viele Kurorte und Staatsbäder in unmittelbarer Umgebung die internationales Publikum und Kurgäste anziehen. Die gemeinsa-me Industrie und Erzbaugeschichte aller Länder ringsum erweitern das Angebot mit zahlreichen Besuchsstätten und Museen unterstrichen durch die vielfältige, da multikulturelle Mischung der Kulturleistungen dieses Siedlungsgebietes: mehrere Theater, viele bedeutende Sportveranstaltun-gen und verschiedenartige Architektur zeugen vom zivilisatorischen Reichtum des grenzüberschreitenden Vogtlandes.

Unzählige markierte Rad- und Wanderwege, sowie im Winter gespurte Loipen sind die Merkmale von der zentralen Lage dieses Tourismusgebie-tes im Herzen von Europa. So passiert zum Beispiel der Jakobsweg Kugelreuth und das Dreiländereck oder umringt der Radfernweg der ´Euregio Egrensis` diese sehenswerte grüne Lunge von Europa. Der Saale- und der Elstertalradweg sind ebenso beliebte Routen um gemeinsam mit Fami-lie und Freunden Erholung zu finden. Zudem gibt es Skipisten- und sprungsschanzen, Badeseen und Flussläufe, sowie zwischen sehenswerten Orten mit vielfältiger Gastronomielandschaft ausgedehnte Wandergebiete mit hohem Freizeitwert.


IV. Zentrum für Geomantik - Grenzen überschreitende Wissenschaft


Das gesamte Gebiet bot und bietet Platz für das Studium der Geowissenschaften. Einige bedeutende Persönlichkeiten dieser Naturwissenschaften waren hier zu Werke und kamen zu wissenschaftlichen Ergebnissen im Bereich der Geografie, Geologie oder Mineralogie. Unter anderen kam es deswegen zum Abbau und zur Verwertung vorhandener Erdschätze.

Die Geomantik nun wiederum beschäftigt sich als Randbereich dieser Be-tätigungsfelder mit der Qualität der Erde, des Landes und seiner Korres-pondenzen mit anderen Plantetenorganen des Sonnensystems. Die ´Freie Uni.De`, die Freie Universalität für Symbolik & Kunst mit seinem Zen-trum in Kugelreuth, dem Haus Kugelroth beschäftigt sich nun seit 2004 mit den vorhandenen Energien und zeigt seine Forschungsergebnisse vor Ort. Die ´Alte LPG` wird seitdem als Platz für diese Arbeiten zielgerichtet umgebaut: Alle Veränderungen vor Ort beziehen sich auf diese typischen ´planetologischen` Merkmale und stellt diese in ihren Arbeitsergebnissen zur Diskussion. Mit ´Planetologie` bezeichnet sich, in einer noch relativ unerforschten Gattung der Grenzwissenschaft, die in Beziehung zu anderen Planeten stehende Kraft dieser, unseren Erde. Dabei werden uralte, aus ver-gangenen Hochkulturen erhalten gebliebene Gesetzmäßigkeiten der Erde auf die Energieverhältnisse vor Ort angewandt und mit den anderen Plane-ten des Sonnensystems in Beziehung gestellt. Auf dem Gelände der ´Alten LPG` finden sich deshalb (Erd)Bauten, die diese Energie spiegeln, ver-stärken oder weiterverwenden. Die Feldforschung geht aber weit über das Zentrumsgelände hinaus und bediente sich der weiterführenden Erkundung des gesamten Grenzlandes Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen. Dabei kam es zu erstaunlichen Erkenntnissen, die leider bis heute schulwissenschaftlich nicht anerkannt sind und deswegen im Haus Kugelroth weiterhin ihre Etablierung als Wissenschaft suchen wird.

´Die Perle auf Europa`, und damit ist das Gesamtprojekt gemeint, erhielt unter anderen seinen Namen aufgrund der Annahme, dass es sich bei der Landschaft rund um das Dreiländereck um eine ´Mondlandschaft` handelt. Die Vermutung basiert auf einer planetologischen These, nach der die Energie der Landfläche in Analogie zur Kraft des Mondes steht. Die Perle ist nicht nur ein Produkt der Ablagerung einer überschüssigen Materie im Randbereich der Flussperlmuschel, welche am Dreiländereck im geeigneten Habitus lebt, sondern auch das Ergebnis der Korrespondenz der Erde mit dem Mond. In diesem Beispiel findet das Prinzip der geomantischen Forschung Anwendung und lässt in etwa erkennen auf welchen Er-rungenschaften der Geistes- und Naturwissenschaften die Planetologie aufbaut.

Aufgrund urheberrechtlicher Bedenken möchte die FreieUni.De nicht weiter ausführend auf bisher erarbeitete Ergebnisse eingehen, sondern viel-mehr mit den teilweise noch im Entstehungsprozess befindlichen Bauten und Schriften planetarisch zur Gesundung und Verbesserung der sich akut verändernde Erde beitragen. Tektonik, Seismik, Magnetismus, Magie und Transformation der Erde sind für viele Menschen nicht erkennba-re Ereignisse, doch prinzipiell ist die Verdeutlichung und Sichtbarmachung dieser Kräfte eine der gestellten Aufgaben der Freien Universalität für Symbolik & Kunst. Das Haus Kugelroth und die ´Alte LPG` wird und wurde dafür geschaffen.

Das Gelände bestand einstmals aus mehreren Wirtschaftsgebäu-den. Heute allerdings gibt es noch einen Hauptbau mit dem Grundriss von 35 mal 11 Meter. Im Erdgeschoss entsteht aus dem ehemaligen Stall ein Gemeinschaftsraum, sowie die Jung-tieraufzuchtraüme von damals zu diversen Arbeitsräumen und Sanitäreinrichtungen verwandelt werden. Im südlichen An-schluss ist eine vorgelagerte Terrasse entstanden, welche im Sommer unter anderem als universeller Gebetsplatz genutzt wird. 
Das Obergeschoss mit einer weiteren Dachetage auf der Hälfte der Fläche beinhalten einen Aufenthaltsraum, mehrere Wohn-räume und ein Atelier, sowie eine Dachterrasse mit integriertem Lichtturm, der nach Merkur- und Sonnenaspekten ausgerichtet ist. Innerhalb dieser Räumlichkeiten entstehen aus den, bei Gra-bungs- und Bauarbeiten entdeckten, Fundstücken zwei Erinne-rungsstätten: eine für die Geschichte der LPG und eine zweite für die unmittelbar anschliessende Grenzanlage.

V.  Die ´Alte LPG` und das Haus Kugelroth


1. Wiederaufnahme der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft


Bisher fanden sich einige Interessierte zu der Wiederaufnahme des Geländes zusammen. Es wird gezielt auf die Gründung der Initiative des ´Ku-gelrother Bürgerkreises` gewirkt - einer Arbeitsgemeinschaft von Literaten, Künstlern und Spirituellen, von Gärtnern, Handwerkern und Sport-lern. Zielsetzung ist die Vereinigung, Steigerung und Verdeutlichung vorhandener Lebenskraft der Erde als Ganzes und als Teil des Sonnensys-tems, des Menschen und der Natur. 

Dieser liegt folgende Filosofie zu Grunde: Es ist eine gesellschaftliche Aufgabe die Menge der Abfälle zu regulieren, die Verwertbarkeit des Mülls immer wieder neu zu definieren und schließlich diesen Rohstoff zweiter Klasse zu verwerten. Der ´Architekt der Abfälle`, Künstler und Symboliker machte sich unter anderem dies zur Lebensaufgabe. In seinen Werken wurden industrielle Kunststoff,- Gummi-, Hartschaumabfälle, Haus- und Sperrmüll, Schrott, Altkleider und -papier und sonstiges in Bühnenbildern, Kunstinstallationen und Performances, zu plastischen Werken und Requisiten verarbeitet. Auch entstanden zu größtmöglichen Teilen Automobile aus Abfallprodukten. Das derzeitig begonnene Pro-jekt ´Haus Kugelroth` strebt den Um- und Ausbau des ehemaligen genossenschaftlich Landwirtschaftsbetriebes aus der DDR-Zeit zum Hauptge-bäude des Kunst- und Symbolikzentrums an. Die Verwertung von Müll wird für den ´Architekten der Abfälle` auch hierbei von ästhetisch, wirt-schaftlich und architektonisch tragender Bedeutung sein. « Denn, » so ein Zitat aus seiner Präambel zum Werk, « die Verwertbarkeit und die Menge der Abfälle kennzeichnen die Lebensgüte der Kultur. Abfälle, wie der Begriff bereits verrät, sind die ab fallenden Reste eines Hauptver-fahrens zur Gewinnung von lebensnotwendigen Gütern. Im Deutschen wurde das Wort Müll analog für Abfall gefunden: Es beschreibt das orga-nische Abfallprodukt bei der Verwertung von Getreide (In der Mühle mahlt der Müller Mehl; der Rest ist somit Müll). Entsprechend für die Ar-beit mit dem Stein (Mineral) oder mit der Erde, zudem der Müll als Abfallprodukt vom Getreide gehört, steht als universelle Kraft der Planet Sa-turn. Das Saturnische Prinzip beschreibt die stoffliche Verdichtung (bzw. Auflösung) des Geistes zur Materie. Müll ist damit, sowie er geschicht-lich gesehen als Füllstoff, Dämmmaterial oder Verdickungsmittel, Kleie usw. verwendet wurde, ein irdischer Rohstoff zweiter Klasse. »

VI. Literatur am Dreiländereck als alles vereinigender Prozess


Letztendlich hat das Gesamtvorhaben ´Die Perle auf Europa`, mit all seinen Einzelheiten, wie die unter Punkt I.-V. und oben genannter Zusammenfassung der Begebenheiten der ´Alten LPG` und Vorzüge des umgebenden Landstriches, ein zusammenführendes Ziel: Die Schaffung eines Ortes in der territorialen und kulturellen Mitte von Europa, in dem, aufgrund der vielen vorhandenen und künstlerisch stilisierten Anreize, die Diskussion um, und die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Vereinigungsprozess verschiedenartiger Lebensbedingungen, verschiedenartiger Wesen und Organe mit den unterschiedlichen Sprachen und Denkfrequenzen erlebt werden kann.

Die FreieUni.De, die Freie Universalität für Symbolik & Kunst wird dazu im ´Haus Kugelroth`  eine Bibliothek aufbauen, Ausstellungen und Erinnerungsstätten organisieren und verschiedene Kleinkunstbühnen und Ateliers kreieren, auf dem Gelände der ´Alten LPG` eine Freilichtbühne unter einer Glaspyramide etablieren, eine Nutzgarten- und Parkanlage unter planetologischen Gesichtspunkten erwachsen lassen und die Aufmerksamkeit der Gäste auf das umliegende Land und dessen Qualität im Grenzgebiet von Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen, der ´Euregio Egrensis` sensibilisieren.



OLIVER MARTIN STEUER -


Im universalistischen Zeichen der Symbolik und der Kunst




Hof an der Saale im JANUAR 2015

 

Nördlich des Anwesens und zum Teil darauf, im Zentrum des Dorfes, schließt ein großer, runder Dorfplatz an, welcher bisher nur auf dem Papier als Planung existiert. Er würde dem gesamten Dorf, das bis heute nur eine lose Ansammlung von Gebäuden beinhaltet, einen erstmaligen Dorfcharakter verleihen.

2. Recyclingprojekt ´Haus Kugelroth`


Bereits im Jahre 2006 wurde dieses 2004 begon-nene Kunstvorhaben des Künstlers Oliver Mar-tin Steuer (Ravioli 6.18% - dem Architekt der Abfälle) in einer staatlich organisierten Fotore-portage ´Müll in Deutschland` in Deutschland und Brasilien vorgestellt.

In langjähriger Arbeit werden dazu, gefundene und von zahlreichen Helfern geschenkte Materi-alien - seien sie natürlichem oder künstlichem Ursprungs - wiederverwendet. Ziel dieser Re-cyclingkunst ist es das ´Haus Kugelroth` Stück für Stück wieder aufzubauen.

AKTUELLES zum Projekt aus den Medien: hier

Mehr Informationen zum Haus Kugelroth: hier

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